Infos und Wissenswertes über den Ort Oybin

Auf einer Fläche von 18.3 km² leben ca. 1360 Einwohner. (Stand: Dezember 2019)
Seit dem 1. Januar 1994 gehört der Nachbarort Lückendorf zur Gemeinde Oybin.
Damit gliedert sich die Gemeinde Oybin in vier Ortsteile (Niederoybin, Oybin, Hain und Lückendorf).

einige Höhenangaben:

391m - Bahnhof Oybin   512m - Turm der Kirchruine 580m - Töpfer
400m - Haus des Gastes 513m - höchster Punkt des Berges 581m - Ameisenberg
446m - Ritterbrücke 515m - Schuppenberg 604m - Johannisstein
490m - Bergringweg 545m - Pferdeberg 653m - Jonsberg
504m - Kaiserbett 570m - Scharfenstein 749m - Hochwald

 


Zeittafel zur Geschichte des Ortes und des Berges Oybin:

1100 v.Chr. in dem Gebiet des heutigen Ortes Oybin befand sich eine bronzezeitliche Befestigungsanlage
um 1256   Bärenjäger des Qualo von Leipa besteigen den Berg bei der Jagd und empfehlen ihren Herren dort ein Haus zu bauen
1278         Otto von Lossow baut auf dem Oybin einen Bergfried (Raubritterburg)

1281         die empörten Zittauer zerstören das Raubnest
1290         Erste urkundliche Erwähnung der Burg als Herrensitz unter dem Namen "Moybin"
1311         Heinrich von Leipa lässt die Burg Oybin errichten
1319         die Burg auf dem Oybin wird zur königlich-böhmischen Burg
1348         Karl IV. ordnet die Befestigung des Oybin an
1364         Karl IV. gibt Zittau den Auftrag zum Bau des Kaiserhauses auf dem Oybin
1366         Cölestiner Mönche ziehen auf den Berg. Der Bau der Klosterkirche beginnt (fertiggestellt 1384)
1429         erfolglose Belagerung durch die Hussiten
1512         Beginn mit dem Ausmeißeln des Felsenganges an der Klosterkirche (fertiggestellt 1515)
1515         Anlage des noch heute genutzten Bergfriedhofes durch die Cölestiner Mönche
1530         im Zuge der Reformation wird das Kloster aufgelöst

um 1546   Gründung des Dorfes Oybin
1555         der letzte Cölestiner verlässt den Oybin
1555         der Jesuiten-Orden hält Einzug ins Kloster
1563         die böhmischen Jesuiten verlassen den Oybin
1574         die Stadt Zittau erwirbt den Oybin mit seinen Bauten und den umliegenden Besitzungen für 68000 Taler
1577         ein Blitz schlägt auf dem Oybin ein, Burg und Klosterkirche brennen aus
1636         Oybiner Einwohner nehmen vor plündernden Horden des Dreißigjährigen Krieges Zuflucht auf den Berg.
1665         der sächsische Kurfürst Johann Georg II. besucht den Oybin
1670         Bau des ersten Oybiner Schulhauses
1681         ein großer Felssturz richtet auf dem Oybin schwerste Verwüstungen an
1776         das erste Einkehrhaus auf dem Oybin wird errichtet
1793         auf dem Oybin entsteht das erste Berggasthaus in Form einer einfachen Kaffeeküche
1810         Anlage des Bergringweges
1829         König Anton von Sachsen besucht Oybin
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1830         Eilwagen der Postkutsche beleben den beginnenden Fremdenverkehr
1845         großes Sängerfest auf dem Oybin
1852         Bau der "Camera obscura"
1854         Einweihung des heutigen Berggasthauses

1872         ein Erdbeben erschüttert am 6. März den Ort
1873         Oybin wird in den "Verband der sächsischen Sommerfrische" aufgenommen.
1877         Sanierungsarbeiten am Kaiserhaus
1879         Eröffnung des Oybinmuseums durch Alfred Moschkau
1888         der sächsische König Albert besucht den Oybin

1890         der Verkehr auf der Bahnstrecke von Zittau nach Oybin wird eröffnet
1893         der Gasthausgarten und der Rittersaal auf dem Oybin werden eröffnet
1903         Prinz Johann Georg von Sachsen besucht Oybin
1903         Beginn der Erforschung der Ruinen durch Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens
1911         das Waldtheater öffnet seine Pforten

1945         Verwüstung des Burgmuseums
1949         Wiedereröffnung des Bergmuseums
1952         der Berg Oybin geht in Gemeindebesitz über
1981         Wiedereröffnung der "Camera obscura"