Oybin


Infos und Wissenswertes über den Ort Oybin

Auf einer Fläche von 18.3 km² leben ca. 1281 Einwohner. (Stand: Dezember 2024)
Seit dem 1. Januar 1994 gehört der Nachbarort Lückendorf zur Gemeinde Oybin
Damit gliedert sich die Gemeinde Oybin in vier Ortsteile (Niederoybin, Oybin, Hain und Lückendorf).

einige Höhenangaben:           
319 m -  Bahnhof Oybin 512 m -  Turm der Kirchruine 580 m -  Töpfer
400 m -  Haus des Gastes 513 m -  höchster Punkt des Berges 581 m -  Ameisenberg
446 m -  Ritterbrücke 515 m -  Schuppenberg 604 m -  Johannisstein
490 m -  Bergringweg 545 m -  Pferdeberg 653 m -  Jonsberg
504 m -  Kaiserbett auf dem Oybin 570 m -  Scharfenstein 749 m -  Hochwald
1100 v. Cr.   in dem Gebiet des heutigen Ortes Oybin befand sich eine bronzezeitliche Befestigunsganlage      
um 1256   Bärenjäger des Qualo von Leipa besteigen den Berg Oybin bei der Jagd und empfehlen ihrem Herren dort ein Haus zu bauen      
1278   Otto von Lossow baut auf dem Oybin einen Bergfried (Raubritterburg)      
1281   die empörten Zittauer zerstören das Raubnest      
1290   Erste urkundkiche Erwähung der Burg als Herrensitz unter dem Namen "Moybin"      
1311   Heinrich von Leipa lässt die Burg Oybin errichten      
1319   die Burg auf dem Oybin wird zur königlich-böhmischen Burg      
1348   Karl IV. ordnet die Befestigung des Oybin an      
1364   Karl IV. gibt Zittau den Auftrag zum Bau des Kaiserhauses auf dem Oybin
1366   Cölestiner Mönche ziehen auf den Berg. Der Bau der Klosterkirche beginnt (fertiggestellt 1384)
1429   erfolglose Belagerung durch die Hussiten
1512   Beginn mit dem Ausmeißeln des Felsenganges an der Klosterkirche (fertiggestellt 1515)
1515   Anlage des noch heute genutzten Bergfriedhofes durch die Cölestiner Mönche
1530   im Zuge der Reformation wird das Kloster aufgelöst
un 1546   Gründung des Dorfes Oybin  
1555   der letzte Cölestiner verlässt den Oybin
1555   der Jesuiten-Orden hält Einzug ins Kloster
1563   die böhmischen Jesuiten verlassen den Oybin
1574   die Stadt Zittau erwirbt den Oybin mit seinen Bauten und den umliegenden Besitzungen für 68000 Taler
1577   ein Blitz schlägt auf dem Oybin ein, Burg und Klosterkirche brennen aus
1636   Oybiner Einwohner nehmen vor plündernden Horden des Dreißigjährigen Krieges Zuflucht auf den Berg.
1665   der sächsische Kurfürst Johann Georg II. besucht den Oybin
1670   Bau des ersten Oybiner Schulhauses
1681   ein großer Felssturz richtet auf dem Oybin schwerste Verwüstungen an
1776   das erste Einkehrhaus auf dem Oybin wird errichtet
1793   auf dem Oybin entsteht das erste Berggasthaus in Form einer einfachen Kaffeeküche
1810   Anlage des Bergringweges  
1829   König Anton von Sachsen besucht Oybin
1830   Eilwagen der Postkutsche beleben den beginnenden Fremdenverkehr
1845   großes Sängerfest auf dem Oybin
1852   Bau der "Camera obscura"  
1854   Einweihung des heutigen Berggasthauses 
1872   ein Erdbeben erschüttert am 6. März den Ort
1873   Oybin wird in den "Verband der sächsischen Sommerfrische" aufgenommen.
1877   Sanierungsarbeiten am Kaiserhaus
1879    Eröffnung des Oybinmuseums durch Alfred Moschkau
1888   der sächsische König Albert besucht den Oybin
1890   der Verkehr auf der Bahnstrecke von Zittau nach Oybin wird eröffnet
1893   der Gasthausgarten und der Rittersaal auf dem Oybin werden eröffnet
1903   Prinz Johann Georg von Sachsen besucht Oybin
1903   Beginn der Erforschung der Ruinen durch Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens
1911   das Waldtheater öffnet seine Pforten
1945   Verwüstung des Burgmuseums
1949   Wiedereröffnung des Bergmuseums
1952   der Berg Oybin geht in Gemeindebesitz über
1981    Wiedereröffnung der "Camera obscura"